Letzte Hoffnung

T: Bertolt Brecht / M: Steff - 02:48

Wir wurden fallengelassen. Wir werden gefangen genommen. Wir werden in Anstalten eingewiesen. Wir werden systematisch missbraucht. Wir werden exekutiert. Wir werden eingezogen in unsere Armeen, aufgestellt von den Ministern der Schweineregierung. Und nur zu einem Zweck: Um uns zu vernichten. Es ist so. Sie führen einen Vernichtungsfeldzug.

Auch am Abend, hat sich nichts gebessert.
Morgen ist und mittag jetzt verbraucht.
Ach, wir haben unser Meer verwässert
und das Meer war einst, so sagt man jetzt erlaucht.

Refrain (2x):
Letzte Hoffnung.
Letzte Hoffnung.
Letzte Hoffnung.

Ja wir haben, jetzt bald kein Gesicht mehr,
sind verstummt, nicht mangels Arschs noch Munds.
Dieses Land legt auf uns kein Gewicht mehr
und die Städte sind noch nicht für uns.

Refrain (2x):
Letzte Hoffnung.
Letzte Hoffnung.
Letzte Hoffnung.

Doch wer freut sich nachts nicht eines Daches
und uns ziemt zu leben ungehemmt.
Früh im Rausch, das Elend treffend sprach es:
Ach, wir sind einander völlig fremd.

Refrain (3x):
Letzte Hoffnung.
Letzte Hoffnung.
Letzte Hoffnung.

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