Zukunft Fragezeichen

T: Steff / M: Steff - 03:00

Jeder Mensch und wirklich jeder, braucht ein wenig Halt zum Leben.
Wobei zum Leben übertrieben ist, wohl besser zum Überleben.
Deshalb hielt er sich fest an dem, was für ihn wichtig war.
Was nicht an seinem Herzen nagte oder die Seele ihm zerfrass.

Was seine Aggressionen und Wut mit einem Schleier umhüllte,
was ihn trotz Kälte dieser Welt mit einem Lächeln erfüllte.
Glaube, Liebe, Hoffnung, durch die Augen seiner Kinder,
sorgenfreie Zukunftswünnsche mit ihnen für immer.

Refrain:
Zukunft Fragezeichen, nichts als Utopie.
Schweißdurchnässte Träume, pure Anarchie.
Köpfe rollen und Paläste brennen,
kein Gesetz der Erde wird sie jemals trennen.

Kein Tunnelende und kein Geld, dafür tausende von Sorgen.
Wie es tief in ihm aussah, hielt er bewusst verborgen.
Es kam der Tag und mit der Spielzeugpistole in seiner Hand,
stürmte er für seine Familie vermummt in eine Bank.

Es war der letzte Ausweg und er hat ihn gewagt,
ein Wendepunkt, ein neues Leben, an diesem Frühlingstag.
Hoffnungsvolle Gedanken, bis man die Kugel in sein Herz schoss,
er sah noch einmal die Sonne, bevor sein Blut auf den Boden floss.

Refrain:
Zukunft Fragezeichen, nichts als Utopie.
Schweißdurchnässte Träume, pure Anarchie.
Köpfe rollen und Paläste brennen,
kein Gesetz der Erde wird sie jemals trennen.

Dieser Sozialstaat, er kannte für ihn kein Erbarmen.
Das System stützt die Reichen und vergisst seine Armen.
Es geht nicht darum Überfälle zu legitimieren,
doch regiert die Verzweiflung, kann vieles passieren.

Wenn man zwischen Armut und Armut nur noch wählen kann,
stellt sich irgendwann die Frage und die Frage lautet: Wann...
...ist eine Grenze überschritten? Wenn ja, ist man fest entschlossen,
dann nimmt man allen Mut zusammen, dann wird zurück geschossen.

Dann stürmt man in die Tempel des Konsums und in die Banken,
dann weist man die Vernunft nur noch zurück in ihre Schranken.
Dass es Hilferufe sind, ist für sie nicht zu verstehn,
man ist das Opfer der Gesellschaft und ihres Scheißsystems.

Und jetzt kommt bloß nicht damit, vielen andern geht es schlechter.
Natürlich hätt man gern die ganze Welt ein Stück gerechter.
Doch der lügt, der sagt hier gäb es nichts zu jammern und zu klagen.
Viele Schlachten sind voraus und die gilt es noch zu schlagen.

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